Studium Fundamentale

In diesem Seminar arbeiten internationale und deutsche Studenten an einem gemeinsamen Radioprojekt. Ziel des Kurses ist es, Studenten aus aller Welt und unterschiedlichen Fachrichtungen zusammenzubringen und den kulturellen Austausch außerhalb des Uni-Alltags zu fördern.

Zu Beginn des Semesters lernen die Studierenden in Workshops die Grundlagen des journalistischen Arbeitens für den Hörfunk kennen. Der Fokus wird dabei auf der Produktion von Beiträgen liegen, die die Studenten in Kleingruppen für das Radio herstellen.

Die Studenten sollen die Möglichkeit haben, aus einem bestimmten Ressort, wie zum Beispiel Kunst, Politik oder Naturwissenschaften ein Thema zu wählen und dieses mit ihrem eigenen Input und gemeinsam mit ihrer Gruppe zu bearbeiten.

Am Ende des Semesters werden die so entstandenen Beiträge oder Reportagen in einer „StuFu-Radiosendung“ vom Erfurter Bürgersender Radio F.R.E.I. ausgestrahlt. Bei Radio F.R.E.I. werden an zwei Terminen auch die Workshops stattfinden. Seminarsprache ist für alle Studenten Deutsch. Vorkenntnisse im journalistischen Arbeiten sind für das Seminar keinesfalls notwendig.

Seminar. Di18:00-20:00

Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung erfolgt über das zentrale Verteilungsverfahren. Hinweise unter: https://www.uni-erfurt.de/stufu/aktuelles/.

Woher kommt die Vorstellung, dass Fotografie die Realität abbilden kann und wie hat sich diese Vorstellung verändert und warum?

Folgende Fragestellungen sollen in der Lehrveranstaltung diskutiert werden:

1. Welche historisch bedeutenden Bilder wurden manipuliert?

2. Fotografische Methoden der Manipulation (Ausschnitt, Auswahl des Motivs – weglassen von anderen Dingen, Nachbearbeitung)

3. Fotografien im Kontext (wie verändert die Überschrift/der Inhalt des Text unsere Aufnahme des Betrachteten)?

4. In welchen Fällen werden Bilder als Beweismaterial angesehen/in welchen nicht?

5. Wer hat die Macht über die Bilder? (Fotograf/Bildredaktor/Herausgeber der Zeitung/Politiker/Herrscher)

6. Kann Manipulation ethisch korrekt sein und durch ihre Hervorhebung die Menschen in eine sozialere/humanere Richtung bewegen? (Hilfsorganisationen/Rotes Kreuz usw.)


In diesem Seminar wird im ersten Block anhand verschiedener sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Texte diskutiert, inwiefern Demokratie und Kapitalismus miteinander vereinbar sind, sich sogar gegenseitig stabilisieren oder womöglich destabilisieren. Im zweiten Block soll zum einen an verschiedenen Gesetzen und Reformvorschlägen exemplarisch geprüft werden, von welchem Verständnis des Verhältnisses von Demokratie und Kapitalismus sie ausgehen; zum anderen soll mit Case-Studies von Ländern untersucht werden, ob Demokratie und Kapitalismus gleichlaufen oder ein Spannungsverhältnis entstehen lassen: Süd-Korea, Chile, Deutschland nach dem 1. Weltkrieg, China, Russland.