Datum:
15. & 16.06.2020

Inhalte des Workshops:

Dozent*in, Student*in, Professor*in, das Sternchen im Text polarisiert, nicht nur an den Universitäten wird gestritten, ob und inwieweit dieser sprachliche Eingriff denn überhaupt sein soll und sein muss. Doch das Gendersternchen ist nur ein kleiner Teil einer viel größeren Bewegung, deren Gestaltungswillen weit über das butlersche Sex und Gender hinausgeht. Lehrende an Hochschulen kommen mit unterschiedlichsten Charakteren in Kontakt, die jeweils eigene Geschichten und Erfahrungen mitbringen. Die Unterschiede reichen dabei von der Herkunft, Behinderung, Geschlechtsidentität über Hautfarbe, Religion bis hin zu sozioökonomischem Hintergrund oder der sexuellen Identität. Diese Heterogenität erfassen und nachvollziehen zu können, ist das Ziel dieses Seminars. Dabei werden grundlegende pädagogische und handlungsorientierte Fähigkeiten im Umgang mit gender- und diversitybedingter Vielfalt erworben, denn die Heterogenität ihrer Adressat*innen hat einen Einfluss auf die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden. Dabei werden wir gemeinsam Ihren Beitrag als Lehrende zu einer möglichst diskriminierungsfreien Hochschule und Lernumgebung herausarbeiten. Durch eine kritische Reflexion der eigenen und anderer sozialer Stellungen sollen die Teilnehmer*innen verstehen, wie die Konstruktion und Zuschreibung sozialer Merkmale verläuft und vor allem wie in der Konsequenz unterschiedliche Positionen und Chancen im Ungleichheitsgefüge entstehen. Unter anderem wird dabei das Thema "Gender Bias" besprochen. Neben fachlichen Informationen zur Diversitykompetenz bietet das Seminar praxisorientierte Methoden sowie den Rahmen eigene Erfahrungen einzubringen, sich auszutauschen und zu diskutieren.

Zu den Referenten:

Pierre-Carl Damian Link OSA

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenz- und Entwicklungszentrum für Inklusion in der Lehrer*innenbildung der Erfurt School of Education und der Professur für Inklusive Bildungsprozesse im Bereich emotionale und soziale Entwicklung an der Universität Erfurt. Freiberuflicher Coach und analytischer Gestalttherapeut. Zertifiziert in Gender- und Diversitykompetenz in der Hochschullehre (LMU München).    
Studium der Bildungswissenschaft, Philosophie, Religionswissenschaft, Theologie und Psychologie an den Universitäten Freiburg, Würzburg, München und Berlin.

Felix Piegsda

Mitarbeit im Kompetenz- und Entwicklungszentrum für Inklusion in der Lehrer*innenbildung und der Professur für Inklusive Bildungsprozesse im Bereich emotionale und soziale Entwicklung an der Universität Erfurt.    
Studium der Sonder- und Integrationspädagogik, Politik und Soziologie an den Universitäten Würzburg und Erfurt.


Veranstaltungsort: Der Workshop findet online statt
Veranstalter: Stabstelle Forschung und Nachwuchsförderung
Referent(en): Dr. Nadine Neute
Veranstaltungsart: Workshop

  • Zielgruppe: alle (Nachwuchs-) Wissenschaftler*innen
  • Sprache: Deutsch
  • Belegte Plätze: 12/15

Ende der Anmeldefrist: 15.06.2020

Inhalte des Workshops:

Der Workshop beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung von Datenmanagement. Unter anderem werden folgende Themen behandelt:

  • Definitionen, Grundlagen, Begriffe
  • Policies, Guidelines und Rechtliches
  • Lebenszyklus von Forschungsdaten
  • Forschungsdaten finden
  • Datenmanagementpläne
  • Datenschutz/personenbezogene Daten
  • Nachhaltige Datenorganisation (Formate, Datendokumentation)
  • Datenveröffentlichung und Archivierung (Repositorien, Persistente Identifier, Metadaten, Lizenzen)

Weitere Themen können auf Wunsch der Teilnehmer*innen in den Workshop integriert werden. Senden Sie hierfür Ihren Themenwunsch bitte an nadine.neute@uni-erfurt.de


Notebook mit Prüfungsdaten gestohlen? Brief an falschen Adressaten geschickt? Newsletter mit für alle sichtbaren Mailadressen verschickt? Auf einen Mailanhang geklickt und Virus eingefangen? Stolperfallen gibt es viele. Ob in Forschung, Verwaltung oder Lehre: einfache organisatorische Maßnahme erhöhen die Sicherheit.

In diesem Onlinekurs werden grundlegende Verhaltensregeln kommuniziert, mit denen sich das Risiko einer Panne deutlich reduzieren lässt. Ebenso wird beschrieben, was zu tun ist, wenn was passiert ist.

Achtsamkeitstraining für Mitarbeiter*innen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements